Es war einmal . . .

 

So könnte die Geschichte des Weinguts Bremer in Niefernheim im Zellertal beginnen. Auch passt das Märchenhafte zu diesem geschichtsträchtigen Flecken Erde, um den sich manch mythische Geschichte rankt. Das Zellertal selbst gleicht einem verwunschenen Landstrich, einem schlafenden Dornröschen, das wachgeküsst werden will.

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Als wir, die Familie Bremer, 2013 den Mikrokosmos des Weinguts Herr hier entdeckten, verzauberte uns das Ensemble aus Herrenhaus, mächtigen Scheunen, Stallungen und Kelterhaus. Unter der Linde im Innenhof, umhüllt von Efeuranken, schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Rund um das stattliche Anwesen ziehen sich Weinberge in besten Lagen den Südhang hoch. Dass sich darunter Anteile an der hochrenommierten, aber ebenso fast vergessenen Grand Cru-Lage Schwarzer Herrgott befinden, entfachte vollends das Feuer der Begeisterung. Vor allem die drei Töchter Anna, Rebecca und Leah stürzten sich mit großer Begeisterung in die Unternehmung. Sie bringen ihre Ausbildungen und Erfahrungen in Betriebswirtschaft, Marketing und der gehobenen französischen Gastronomie in das Abenteuer Weinmachen ein.

Dass hinter dem „Wachküssen“ viel engagierte Arbeit steckt, wussten wir und nahmen die Herausforderung mit viel Enthusiasmus an. Das Herrenhaus sowie der gesamte Weinkeller wurden umfassend saniert, neu ausgestattet und auf den neusten Standard angepasst.

Mit dem renommierten Pfälzer Önologen Michael Acker fanden wir einen kongenialen Mitstreiter. Er krempelte die Produktionsbedingungen um und fokussierte das Weingut auf absolute Spitzenqualität. Durch konsequente Weinbergsarbeit mit extremer Ertragsreduzierung, Handlese in mehreren Durchgängen, die Fokussierung auf die besten Terroirs und dem aufwendigen Ausbau in zum Teil neuen Holzfässern, wollen wir das Märchen wahr werden lassen. Wir freuen uns darauf, wenn Sie uns auf diesem Weg begleiten und zeigen ihnen gerne den Weg in das verwunschene Zellertal – bis hoch zum Schwarzen Herrgott.