WEINGUT BREMER

 

WIE ALLES BEGANN . . .

Ein gut gepflegter Weinkeller hat in der Familie Bremer Tradition und ebenso das genussvolle Verkosten dessen Inhalts.

Die drei Schwestern Anna, Rebecca und Leah lernten die Faszination der nuancenreichen Welt der Weine so intensiv kennen und lieben. Als sich die Chance bot, mit dem eigenen Weingut die Leidenschaft für den Wein zum Beruf zu machen, waren die Schwestern sofort begeistert. Sie brachten vieles davon mit, was ein Weingut heute zum Erfolg braucht: Know-how in Betriebswirtschaft und Marketing sowie gastronomische Kreativität. Fehlte also „nur“ noch die nötige Erfahrung in der Weinproduktion selbst.

Durch einen glücklichen Umstand, konnte der bekannte Pfälzer Oenologe, Michael Acker, für das Familienprojekt gewonnen werden. Er bringt das langjährige Wissen und die Begeisterung mit, um aus dem „Abenteuer“ eine erfolgreiche Unternehmung zu machen. Insbesondere die Produktionsbedingungen wurden grundlegend verändert. Das Kelterhaus wurde restauriert, eine hochmoderne Presse erworben, der Keller mit neuen Tanks und Barriques bestückt, um auf diese Weise eine optimale Umgebung für die Produktion von Spitzenweinen zu schaffen.

Krönender Abschluss des Jahres 2017, war der 1. Platz beim Deutschen Rotweinpreis mit dem Portugieser 2015 und die Wahl zum „Newcomer des Jahres“ beim Deutschen Riesling Champion.
Wir arbeiten mit voller Frauenpower und Michael Acker’s Expertise damit unser Weingut Bremer weiterhin eine Erfolgsgeschichte schreiben kann.

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OTTO‘S WEINBLOG

Otto Kühnle, Journalist und Weinliebhaber, hat das Weingut Bremer seit den Anfängen begleitet und unterstützt die Arbeit bei Weinproben, Weinwanderungen und Messen. Zusammen mit dem Önologen Michael Acker zeichnet er auch für die MOM-Weine, exquisite Selektionen herausragender Fässer aus besonderen Jahrgängen, verantwortlich. In seinem Blog beschreibt er nicht nur die aktuellen Weine, sondern auch die Entwicklung älterer Jahrgänge.

Die ätherische Überraschung

Auch wir probieren in diesen ungewöhnlichen Corona-Zeiten manche Weine in ungewohntem Rahmen, immerhin sind dann Raumtemperatur und Stimmung sowie die Gläser (Zalto) gesetzt und identisch. Das hat uns dieser Tage eine erstaunliche Pinot Noir-Erfahrung beschert. Die schiere Neugierde zog einem 2018 Neipperg Schlossberg aus dem Württembergischen den Korken. Das mächtige Große Gewächs-Pendant vom Lemberger ist ohnehin einer unserer Lieblinge. Und nun präsentierte der Spätburgunder aus der Monopollage des Grafen einen ganz fest mit beiden Beinen im Boden verankerten Wein, der aber mit seiner Nase einen weiten Ausflug in südliche Gefilde unternahm und fast schon an einen alten Carignan oder eine Garrigue-Cuvée aus dem Languedoc denken ließ. Da packte uns die Neugierde und wir erweiterten das Setting um unseren 18er Apotheker-Spätburgunder, schließlich war unser Kalbsbraten für den Neipperg fast zu zart. Und siehe da, der noch vor kurzem sehr abweisende Apotheker offenbarte eine ätherisch-schwelgerische Nase. Als ob er ein Einsehen mit seinen Trinkern in diesen Zeiten hätte, charmierte er mit Minzanflügen, einer klaren Eukalyptusnote und feinen Sauerkirschtönen. Das alles aber so schwebend elegant, dass man fast den festen Tanninkern im Körper übersah. Grad so, als wollte er uns einem fein gewirkten fliegenden Teppich gleich abheben lassen zu einem schwebenden Genuss ganz eigener Dimension, faszinierte er in seiner Offenheit und Zugänglichkeit. Dieser fliegende Teppich ist auch an Weihnachten eine Einladung zum Abheben, probieren Sie es einfach mal aus. Guten Flug.

Otto Kühnle | Journalist